Dieses Blog durchsuchen

29. Februar 2012

Wie gut sind die Beihilfe Versicherungen wirklich?


 
Ein großer Beihilfe Versicherung Test gibt Aufschluss darüber

Beihilfe Versicherungen gibt es zahlreiche. Es ist nachvollziehbar, dass sich hier Verbraucher schon vorab die Frage stellen: Wie gut sind diese Versicherungsleistungen sowie die entsprechenden Tarife wirklich für mich? Selbst Versicherungsanbieter verfügen über verschiedene Varianten der Versicherungsbeihilfe. Ein großer Beihilfe Versicherung Test hat kürzlich aufgezeigt, welche Tarife sich wirklich lohnen können und welche der Verbraucher getrost bei Seite schieben kann.

In diesem sehr umfangreichen Beihilfe Versicherung Test wurden von 40 verschiedenen Versicherungsanbietern die unterschiedlichen Tarife verglichen. Dabei wurden die Krankenversicherungen sowie ihre tariflichen Leistungen genauestens unter die Lupe genommen. In mehreren Kategorien wurde per Punktesystem analysiert und ausgewertet. Insgesamt ging bei diesem Beihilfe Versicherung Test die Versicherungsgesellschaft uniVersa als Gesamttestsieger hervor. In vier Kategorien wurde diese Gesellschaft mit der Note eins versehen. Doch auch andere Anbieter können mit positiven Ergebnissen aufwarten.

Im Beihilfe Versicherung Test enthalten waren Vergleichskriterien wie, Unterschiede der Tarife bei männlichen und weiblichen Versicherten, Leistungsspektrum und natürlich auch der Tarifpreis an sich. Klar wurde hierbei schnell, dass ein einfaches Fazit nicht zu ziehen ist, denn sowohl in der Versicherung für Männern und Frauen, wie auch im Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es große Unterschiede. Ausschlaggebend für viele Interessierte, sich für eine Versicherung zu entscheiden ist oftmals der monatliche Preis, der an die Versicherung zu zahlen ist. Doch viel wichtiger ist, welche Leistungen im Tarif enthalten sind. Hier sollte der Verbraucher, laut Ergebnis des Beihilfe Versicherung Test Teams, das Leistungsverhältnis zum Preis im Vordergrund stehen und nicht außer Acht gelassen werden. Niemandem nutzt eine Versicherung, die besonders günstig ist und monatlich wenig kostet, aber dafür auch kaum einen Versicherungsschutz bietet.

Daher ist es wichtig, dass jeder, der sich zu einer Beihilfe Versicherung entschließt, sowohl die vertraglichen Konditionen durchleuchtet, wie auch eine Preis-Leistungs-Vergleich der unterschiedlichen Gesellschaften und deren Tarife durchführt.

Der Beihilfe Versicherung Test zeigte auch auf, dass die Beihilfe Restkostenpolicen sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden können. Aus diesem Aspekt heraus ist es ebenfalls sehr wichtig, diese ebenfalls individuell zu überprüfen. Denn hier lauert die Gefahr, dass eine vermeintlich günstige Versicherung mit guten Leistungen am Ende doch noch teurer werden kann.

Versicherungen, welche besonders lange und aktiv am Markt tätig sind, konnten im Beihilfe Versicherung Test positive Ergebnisse erzielen. Oftmals wurde besonders im Bereich der privaten Krankenversicherungen das Preis-Leistungs-Verhältnis als sehr positiv und mit hohen Punktzahlen bewertet. Ausschlaggebend für diese Bewertungen war Kriterien, wie das Preis-Leistungs-Verhältnisses, umfangreiche Tarifoptionen sowie günstige Versicherungsprämien. Da es aber hier auch Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Versicherten gibt, sollte jeder durch einen individuellen Beihilfe Versicherung Test  diese Punkte berücksichtigen. Dies gelingt besonders einfach mit einem umfangreichen Tarifvergleichsrechner, welcher im Internet kostenlos nutzbar ist.

14. November 2011

Glasversicherung notwendig? In welchen Fällen lohnt sich eine Glasversicherung?


Hat man als Hauseigentümer einen teuren Glasschaden gehabt, stellt man oftmals zu spät fest, dass eine Glasversicherung notwendig gewesen wäre. Besser ist bereits vor dem Einzug in ein neues Haus oder eine neue Mietwohnung die Auflistung aller Sachen aus Glas, und zwar sowohl am Haus, etwa in Gestalt von Fenstern, als auch in Form von beweglichen Dingen aus Glas. Nun ist sicherlich nicht für jeden Mieter oder Hausbesitzer eine Glasversicherung notwendig. Das Erfordernis einer derartigen, nicht alltäglichen Versicherung erschließt sich einer Privatperson oder einem Bürohauseigentümer zumeist erst an konkreten Einzelfällen aus der Praxis. Dabei sind Schadenshöhe, mögliche Schadenshäufigkeit und die Versicherungsprämie wichtige Prüfsteine.
Musterbeispiel für einen Glasschaden am Haus
Ein Bauherr plant für seine Immobilie einen Wintergarten aus Glas, veranschlagte Kosten: 12.000 Euro. Leider liegt sein preiswert erstandenes Grundstück direkt gegenüber einem unzulänglich geschützten, gut genutzten Bolzplatz. Schon während der Bauphase wurde ein Fußball des Öfteren mit hoher Geschwindigkeit in den Kelleraushub seines Objektes geschossen. Er sieht sich mit seiner Gebäudeversicherung gut gegen Schäden am Wintergarten abgesichert. Sein Versicherungsagent klärt ihn auf, dass die Wohngebäudeversicherung nur bei genau spezifizierten Gefahren leistet: Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Elementarschäden, etwa wegen Überschwemmung und Schneedruck. Die Zerstörung des Wintergartens durch einen Fußball gehört jedenfalls nicht zu den versicherten Tatbeständen. So macht der Versicherungsvertreter seinem Kunden deutlich, dass eine separate Glasversicherung notwendig ist.
Glasversicherung notwendig auch bei wertvollen beweglichen Sachen
Ein Mieter hat einen teuren Glastisch gekauft, Kaufpreis: 1.500 Euro. Er weiß, dass eine Reparatur im Schadensfall ca. 1.000 Euro kosten würde, inklusive Glaserlohn. Ähnlich wie die Gebäudeversicherung des Hauseigentümers leistet seine Hausratversicherung nur bei bestimmten Tatbeständen. Dies ist außer den erwähnten Gefahren noch der Einbruchdiebstahl. Da der Mieter zwei kleine Kinder hat, lässt er sich überzeugen, dass auch für ihn eine Glasversicherung notwendig ist. Denn eigenes Verschulden oder das Verschulden seiner Kinder ist durch die Hausratversicherung nicht gedeckt. Mit dem Einschluss von Kochflächen aus Glaskeramik kostet ihn die Glasversicherung knapp 100 Euro pro Jahr.
Glasversicherung notwendig für Vermieter
Verglaste Fahrstuhltüren und Treppenaufgänge sowie Glasfenster können in einem Mehrfamilienhaus oder Bürohaus im Schadensfall sehr teuer werden. Ein Vermieter sieht in der Regel ein, dass eine Glasversicherung notwendig ist, zumal er die Beiträge hierfür über die Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umlegen kann.

1. November 2011

Glasversicherung Hausrat

Viele Hauseigentümer und Wohnungsmieter betrachten sich mit einer umfassenden Hausratversicherung optimal abgesichert. Den Bestandteil Glasversicherung Hausrat im Rahmen der kompletten Glasversicherung halten sie demnach für überflüssig. Um dies beurteilen zu können, bedarf es zunächst der Klärung, in welchen Fällen eine reine Hausratversicherung und wann eine Glasversicherung Hausrat eintritt. Sodann ist zu prüfen, welche Sachen die Glasversicherung Hausrat üblicherweise abdeckt und was gegebenenfalls über Zusatzbausteine abzusichern ist.

Hausratversicherung vs. Glasversicherung Hausrat

Die Hausratversicherung ist eng beschränkt auf bestimmte Schadensursachen. Die versicherten Gefahren sind normalerweise Brand, Einbruchdiebstahl in Verbindung mit Vandalismus sowie Leitungswasser. In umfangreichen Hausratversicherungen sind außerdem Schäden durch Sturm und Hagel mitversichert. Demgegenüber stellt die Glasversicherung Hausrat auf den Schaden ab, nicht auf die Ursache. Dies unterscheidet sie von der Hausratversicherung und den verschiedenen Arten der Haftpflichtversicherung. Vorsatz ist allerdings in allen Versicherungen von der Leistung ausgeschlossen. Somit ist der Leistungseintritt bei der Glasversicherung wesentlich weiter gefasst als bei der Hausratversicherung. Das bedeutet konkret, dass die Glasversicherung auch bei eigenem Verschulden, etwa durch Fahrlässigkeit, eintritt. Auch der Leichtsinn von Familienmitgliedern, zum Beispiel von Kindern, ist kein Ausschlusskriterium. Dies macht einen wesentlichen Vorteil der Glasversicherung aus.

Versicherte Sachen in der Glasversicherung Hausrat

Als sogenannte Mobiliarverglasungen sind generell Glasscheiben von Schränken, Spiegeln und Bildern versichert. Zusätzlich sind Schäden an Glastischen, Glasvitrinen und anderen beweglichen Sachen aus Glas gedeckt. Interessenten, die sich nicht im Klaren sind, welche Sachen im einzelnen bei den fraglichen Versicherungen versichert sind, können die Auflistungen den Allgemeinen Bedingungen für die Glasversicherung entnehmen oder besser noch bei den Gesellschaften erfragen. Auch wenn sich die Versicherungsbedingungen von Fall zu Fall unterscheiden, so sind gerade bei der Sparte Glasversicherung Hausrat einige Sonderfälle einheitlich geregelt: Separat versicherbar in beitragserhöhenden Zusatzbausteinen sind beispielsweise Glaskeramik-Kochflächen und Aquarien. Grundsätzlich nicht versicherbar sind optische Gläser sowie Gläser, die unter den Oberbegriff Geschirr fallen. Letzteres gilt auch für Glas als Bestandteil elektronischer Geräte. Hierfür gibt es gesonderte Versicherungen.

Resümee

Der Bereich Glasversicherung Hausrat ist für Kunden wichtig, die teure Gegenstände aus Glas besitzen, so zum Beispiel einen wertvollen Glastisch oder eine antike Vitrine. Erst recht kann mit Blick auf die Schadensfall-orientierte Absicherung eine derartige Versicherung hilfreich sein, wenn kleinere Kinder im Haushalt sind.

20. Oktober 2011

Glasversicherung Bedingungen


Hat sich ein Hauseigentümer für den Abschluss einer Glasversicherung entschieden und auch bereits Tarife von diversen Anbietern verglichen, so steht ihm die für Laien leidige Aufgabe bevor, die Glasversicherung Bedingungen näher zu betrachten und gegebenenfalls zu vergleichen. Man sollte sich dieser Mühe unterziehen, da es ein böses Erwachen im Schadensfall zu vermeiden gilt. Beim Vergleich der Glasversicherung Bedingungen sind zwei wesentliche Gesichtspunkte interessant: Zum einen die Leistungen und die leistungseinschränkenden Bedingungen, zum anderen die prämienbezogenen Aspekte, wie zum Beispiel Beiträge für zusätzliche Einschlüsse und Möglichkeiten der Beitragsreduzierung.

Leistungen in den Glasversicherung Bedingungen

Die Allgemeinen Bedingungen für die Glasversicherung (AGIB) unterscheiden sich bei den einzelnen Versicherungsgesellschaften nur unwesentlich. Dies liegt daran, dass die Musterbedingungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) allgemein als Vorlage dienen. Deshalb orientieren sich die folgenden Überlegungen an den AGIB des GDV nach dem aktuellen Stand vom 01.01.2011. Versichert sind bewegliche sowie fest mit dem Gebäude verbundene Sachen aus Glas. Gesondert, also prämienerhöhend, zu versichern sind Sachen aus Kunststoff und andere Dinge, die in der Police aufgeführt sind. Generell nicht versicherbar sind u. a. optische Gläser, Geschirr, Photovoltaikanlagen (abgesehen von Sonnenkollektoren), Dinge, die mit elektronischer Datenverarbeitung zusammenhängen und selbstverständlich Sachen, die schon vor Versicherungsabschluss defekt waren. Die Glasversicherung Bedingungen unterscheiden zwischen Sachleistungen und Geldleistungen. Der Normalfall ist die Sachleistung, zu der die Versicherungsgesellschaft im Schadensfall einen Auftrag erteilt. Sie kann auch mit Zustimmung des Versicherungsnehmers einen Geldbetrag als Entschädigungsleistung erbringen. Die Versicherung leistet ohne Berücksichtigung der Schadensursache, nicht jedoch bei Krieg und anderen außerordentlichen Ereignissen als Ursache, wie etwa innere Unruhen und Radioaktivität.

Beitragsbezogene Glasversicherung Bedingungen

Hauseigentümer haben die Möglichkeit, einen Vertrag mit einer Laufzeit von 3 Jahren abzuschließen. Die Versicherungsgesellschaften gewähren für länger laufende Verträge einen sogenannten Treuerabatt als Dauernachlass. In der Regel passen sie Beiträge der Preisentwicklung für Glas und Verglasungsarbeiten an. Ungeachtet der Laufzeit des Vertrages hat der Versicherungsnehmer das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach der Mitteilung über die Prämienerhöhung vorzeitig zum Erhöhungszeitpunkt zu kündigen. Zusätzliche Einschlüsse, wie beispielsweise eine Glaskeramik-Kochfläche oder ein Terrarium, schlagen mit Beitragsaufschlägen von durchschnittlich 30 bis 35 Euro jährlich zu Buche.

Resümee: Jeder Interessent sollte nicht nur die Preise, sondern auch die Glasversicherung Bedingungen vergleichen. Es gibt Abweichungen von den Muster-AGIB des GDV, die vor allem Nebenleistungen betreffen. Hierzu zählen zum Beispiel Kosten für Gerüste und Kräne. Manchmal sind derartige Sonderkosten als Leistungen in der Versicherungsprämie enthalten. Einige vordergründig günstige Versicherungen lassen sich solche Leistungen mit Zusatzbeiträgen entlohnen. Deshalb ist auf jeden Fall der Vergleich der Glasversicherung Bedingungen vor Vertragsabschluss empfehlenswert.

13. Oktober 2011

Glasversicherung Gebäude

Jeder Hauseigentümer, der sich über eine umfassende Wohngebäudeversicherung gut abgesichert wähnt, übersieht gelegentlich, dass die Deckung durch die Versicherung im Schadensfall nur für bestimmte Ereignisse besteht. Diese Tatbestände sind in einer umfangreichen Gebäudeversicherung etwa Feuer, Leitungswasser, Sturm und Elementarereignisse. Dass in einer separaten Glasversicherung Gebäude mit einbezogen ist, erscheint vielen Versicherungsnehmern überflüssig. Doch wer deckt den Schaden, der durch einen Ball oder Stein spielender Kinder entstanden ist, zum Beispiel die zertrümmerte Wohnzimmerscheibe? Ob der Schädiger eine Haftpflichtversicherung besitzt oder als Kind überhaupt deliktfähig ist, erscheint in der Praxis manchmal schwer zu ermitteln. Gelegentlich entzieht sich der Schadensverursacher sogar einer Ermittlung. Hier greift in der getrennt abzuschließenden Glasversicherung Gebäude als Versicherungsobjekt. Denn es gilt das Schadens- nicht das Verursacherprinzip. Es ist demzufolge gleichgültig, aus welchen Gründen der fragliche Schaden entstanden ist. Im Folgenden soll untersucht werden, welche Bestandteile die Glasversicherung Gebäude gegenüber der gleichzeitig enthaltenen Glasversicherung für bewegliche Sachen enthält. Dabei ist die Unterscheidung zwischen eigengenutzten Wohngebäuden einerseits und Bürogebäuden andererseits zweckmäßig.

Bestandteil Glasversicherung Gebäude bei selbst genutzten Wohngebäuden
Es gilt eine Faustregel: Wenn man das Gebäude gedanklich umstülpt, sind alle fest verbundenen Bestandteile aus Glas oder Kunststoff, die nicht herausfallen, Gegenstand der Glasversicherung Gebäude. Im Wesentlichen sind das Fenster, Glastüren, Wintergärten aus Glas oder Kunststoff sowie Sonnenkollektoren. Für private Hauseigentümer ist interessant zu wissen, dass bei der Glasversicherung Gebäude beispielsweise nicht nur die zerbrochenen oder zerkratzten Glasscheiben ersetzt werden, sondern auch die Reparaturkosten inkl. Lieferung und Einsetzen der Scheiben. Im Regelfall sind auch Sonderkosten für Baugerüste und Kräne versichert, wobei hierfür üblicherweise eine Grenze von 500 Euro je Schadensfall gilt. Während Sonnenkollektoren in den meisten Angeboten von Glasversicherungen gewöhnlich mitversichert sind, muss für die Zerstörung oder Beschädigung von Solarzellen generell eine separate Photovoltaik Versicherung abgeschlossen werden.
Bestandteil Glasversicherung Gebäude bei Bürogebäuden
Moderne Büro- oder Geschäftsimmobilien zeichnen sich durch große Glasfronten aus. Im Ernstfall ist der Ersatz defekter Glasscheiben mit hohen Kosten verbunden. Deshalb sind in derartigen Glasversicherungen Art und Größe der Frontscheiben genau spezifiziert. Desgleichen müssen die mit dem Gebäude fest verbundenen Verglasungen und Abtrennungen von Büros aus Glas oder Kunststoff detailliert aufgelistet und im Versicherungsschein aufgeführt werden. Auch im gewerblichen Bereich ist die Mitversicherung von Sonderkosten für Gerüste u. a. üblich, generell jedoch auf max. 1.000 Euro pro Schadensfall begrenzt. Die Komponente Glasversicherung Gebäude bei Bürogebäuden beinhaltet nicht automatisch die Mitversicherung von Werbeanlagen. Für derartige Konstruktionen, wie auch zum Beispiel Lichtkuppeln, sind zusätzliche Einschlüsse beitragserhöhend möglich.

12. Oktober 2011

Glasversicherung sinnvoll oder nicht?

Ob eine Glasversicherung sinnvoll ist, entscheiden im Wesentlichen die Antworten auf drei Fragen: Welche Glasflächen sind konkret zu versichern? Was kosten diese Glasflächen oder Verglasungen im Schadensfall? Mit welcher Versicherungsprämie ist zu rechnen? Wer genau wissen will, inwieweit eine Glasversicherung sinnvoll erscheint, multipliziert die statistisch pro Jahr festgestellten oder geschätzten Schadenshäufigkeiten je versicherten Tatbestand mit den Ersatzleistungen und vergleicht diese mit den Versicherungsprämien. Am besten lässt sich dies an einem konkreten Beispiel verdeutlichen.
Praktisches Beispiel
Ein Hauseigentümer möchte eine 10 qm große Wohnzimmerscheibe versichern, da er befürchtet, dass spielende Kinder etwa durch einen Fußball die Scheibe zerstören könnten. Aus leidvoller Erfahrung weiß er, dass der Ersatz der Scheibe rund 1.200 Euro inkl. Einbau kostet. Schon allein bei diesem Tatbestand zeigt sich, dass eine Glasversicherung sinnvoll ist: Weil er alle vier Jahre eine Demolierung der Scheibe erwartet, kann er statistisch pro Jahr mit einem Schaden von 300 Euro rechnen. Ein derartiger Schaden ist durch eine herkömmliche Hausratversicherung nicht abgedeckt. Eine gesonderte Glasversicherung ist mit einer durchschnittlichen Jahresprämie von 80 Euro erhältlich. Darin ist dann auch sein gläserner Wintergarten bedingungsgemäß mitversichert. Der Wiederaufbau nach einem schweren Sturm würde ca. 8.000 Euro kosten. An diesem Beispiel aus der Praxis wird deutlich, wann und inwieweit eine Glasversicherung sinnvoll ist.


Laut Versicherungsbedingungen deckt die Glasversicherung noch weitere Sachen ab.
Glasversicherung für Immobilien und bewegliche Güter
Der erwähnte Eigenheimbesitzer hat eine Duschkabine aus Kunststoff und Sonnenkollektoren auf dem Hausdach. Betreffende Schäden sind ebenfalls gedeckt, und zwar ohne Aufpreis. Grundsätzlich sind alle Glas- und Kunststoffscheiben am Gebäude versichert. Hinzu kommt die Deckung von Glasbruchschäden an beweglichen Sachen, wie zum Beispiel von Vitrinen und Glastischen. Da der interessierte Hauseigentümer auch einen Herd mit Ceranfeld hat, fragt er nach, ob er auch Schäden an der Glaskeramik-Kochfläche durch die Glasversicherung sinnvoll absichern kann. Dies ist möglich, jedoch normalerweise nur durch einen separaten Einschluss. Dieser Zusatzbaustein bedeutet etwa einen Mehrpreis von durchschnittlich 30 Euro jährlich. Da man je nach Hersteller für ein neues Cerankochfeld etwa 1.000 Euro einkalkulieren muss, kann auch dieser zusätzliche Gefahreneinschluss in die Glasversicherung sinnvoll sein, vor allem, wenn Kinder im Haushalt sind. Da die Glasversicherung eine reine Schadensversicherung ist, spielt es keine Rolle, wer den Schaden verursacht hat. Dies unterscheidet die Glasversicherung beispielsweise von der privaten Haftpflichtversicherung.
Fazit: Wenn man diese Hinweise beachtet, ist es möglich, eine auf individuelle Gegebenheiten abgestimmte Glasversicherung sinnvoll zusammenzustellen.

26. September 2011

Rechtsschutzversicherung Finanztest zuletzt 07 2009 getestet

Für jede Zielgruppe gibt es eine Rechtsschutzversicherung mit bestimmten Bausteinen. Anbieter und modulare Gestaltung von Rechtsschutzversicherungen sind für interessierte Laien oft ein Buch mit sieben Siegeln. Es empfiehlt sich deshalb vor einem Vertragsabschluss das Studium von Testergebnissen in unabhängigen Verbraucherportalen. So werden im Rechtsschutzversicherung Finanztest von Zeit zu Zeit aktuelle Testergebnisse veröffentlicht. Worauf achtet der Rechtsschutzversicherung Finanztest bei seinen Recherchen? Welche Zielgruppen werden gesondert unter die Lupe genommen?

Untersuchungskriterien beim Rechtsschutzversicherung Finanztest

Die Tester richten ein besonderes Augenmerk auf die Versicherungsbedingungen: Wie sind die Leistungen definiert, und ab wann leistet der Versicherer? Wie sinnvoll sind umfangreiche Rechtsschutzversicherungspakete? Sodann werden bei vergleichbaren Tarifen die Beiträge verglichen. Die besten und zugleich günstigsten Gesellschaften werden im betreffenden Magazin sowie im Internet zum Rechtsschutzversicherung Finanztest veröffentlicht.

Getrennt untersuchte Zielgruppentarife im Rechtsschutzversicherung Finanztest

Eine der gefragtesten Rechtsschutzversicherungen ist die Verkehrsrechtsschutzversicherung. Deshalb ist sie ein gesonderter Untersuchungsgegenstand im Rechtsschutzversicherung Finanztest. Verglichen wird die Jahresprämie für ein Auto mit 150 Euro Selbstbehalt pro Leistungsfall in der Verkehrsrechtsschutzversicherung. Günstig sind die Beiträge, wenn diese Versicherung nur auf ein bestimmtes Fahrzeug bezogen abgeschlossen wird. Dafür ist es bei teureren Versicherungen egal, mit welchem Kraftfahrzeug der Versicherungsnehmer eine Rechtsschutzdeckung benötigt. Auch dies sollten Interessenten bedenken. Jahresbeiträge zwischen 50 und 75 Euro für eine Verkehrsrechtsschutzversicherung gelten als preiswert (Stand 2011). Viele Rentner fragen sich, ob ihre während des Arbeitslebens abgeschlossene Rechtsschutzversicherung noch notwendig ist, oder ob eine spezielle Rechtsschutzversicherung für Senioren sinnvoller ist. So achtet der Rechtsschutzversicherung Finanztest darauf, dass in einer Police für Rentner kein Arbeitsrechtsschutz enthalten ist, wohl hingegen zum Beispiel der Schutz bei Streit aus Pflegeverträgen. Die günstigsten zehn Jahresprämien liegen aktuell zwischen 100 und 250 Euro, wobei die Versicherungen mit den teureren Beiträgen in der Regel auch bei Streitfällen im Zusammenhang mit Betreuungsverfahren eintreten. Dies kann beispielsweise in Verfahren mit dem Ziel der Entmündigung des Versicherungsnehmers hilfreich sein. In einer Gesellschaft mit einer seit Jahrzehnten zunehmenden Zahl von alleinerziehenden Singles findet es der Rechtsschutzversicherung Finanztest angemessen, zielgruppengerechte Rechtsschutzversicherungen zu prüfen. Dabei stellt sich heraus, dass auf Alleinerziehende zugeschnittene Policen günstiger sind als vergleichbare Normaltarife. Beim Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz für Alleinerziehende schwanken die Jahresprämien zwischen 130 und 200 Euro.

Hinweis: Um die Prämie möglichst niedrig zu halten, ist im Rechtsschutzversicherung Finanztest generell ein Selbstbehalt von 150 Euro pro Streitfall vorgesehen. Im Ergebnis wird festgehalten, welche Versicherungsgesellschaften den Selbstbehalt auf Null reduzieren, wenn über einen bestimmten Zeitraum keine Inanspruchnahme erfolgt ist. Empfohlen wird der Abschluss von Jahresverträgen, damit der Versicherungsnehmer bei Prämienerhöhungen binnen Monatsfrist heraus kann.